Vergangenheit lebendig halten
Der 49. Internationale Museumstag findet am 17. Mai statt. Die landesweite Kampagne des Museumsverbandes Baden-Württemberg und der Landesstelle für Museen Baden-Württemberg steht 2026 unter dem Motto „Baden-Württemberg erzählt.“ Der diesjährige Slogan lädt dazu ein, die Geschichten hinter musealen Objekten sichtbar zu machen – Geschichten, die Museen prägen, die Vergangenheit lebendig halten und Zukunftsperspektiven eröffnen. Jede Sammlung birgt unzählige Erzählungen: von Alltagsgegenständen, die vom Leben und Arbeiten der Menschen zeugen, über Fundstücke, die an Umbrüche und Aufbrüche erinnern und Zeitzeug*inneninterviews, bis hin zu Objekten, die ganz eigene Erinnerungen und Assoziationen wachrufen.
Baden-Württemberg hat rund 1.200 Museen. Museen übernehmen nicht nur Verantwortung für den Erhalt unseres Kulturguts, sondern fördern weltweit Verständigung, Toleranz und Vielfalt. Mit innovativen Bildungsprogrammen und vielfältigen Sammlungen sind sie einzigartige Lernorte, die den Raum für gesellschaftliche Diskurse bieten und Zukunftsperspektiven eröffnen. Der jährlich von ICOM International ausgerufene Internationale Museumstag gibt Museen weltweit die Möglichkeit, auf ihre wichtige gesellschaftliche Rolle aufmerksam zu machen.
Auch die Museen der Stadt Weil am Rhein sind erneut mit einem vielfältigen Programm dabei. An diesem Tag ist in allen Museen freier Eintritt:
Museum am Lindenplatz:
Sonderausstellung „Das Rauschen der Formen“, Öffnungszeit: 14 - 18 Uhr, Führung um 15 Uhr mit Christiane Puppel (Atelier FRIDA)
Landwirtschaftsmuseum:
Führung mit Trautwein Bachthaler und Bastelangebot für Kinder, Öffnungszeit: 14 - 18 Uhr
Museum Weiler Textilgeschichte:
Die Fäden in der Hand. Eine Reise in die Welt der Marionetten & Puppen, Öffnungszeit: 14 - 18 Uhr
Dorfstube Ötlingen:
Sonderausstellung „Begegnungen. Skulpturen. Fotografie“, Öffnungszeit: 15 - 17 Uhr
